Dienstleister für den Mikrofinanz-Sektor in Deutschland

Qualitätsmanagement

Zu den Aufgaben des DMI und des Mikrokreditfonds gehört es, die Kreditrisiken der einzelnen Mikrofinanzierer zu überwachen. Wenn das Risikoportfolio eines Mikrofinanzierers die im Kooperationsvertrag festgelegten Grenzen übersteigt, muss der Mikrokreditfonds die Besicherung der Kredite des jeweiligen Mikrofinanzierers einstellen.                                               

Davon kann er nur dann abweichen, wenn der Mikrofinanzierer einen Maßnahmenplan erstellt, aus dem schlüssig hervor geht, wie der Mikrofinanzierer das Risiko seiner Kredite systematisch verbessern will. Es geht hierbei nicht um die Sichtung und Beurteilung einzelner Kredite, sondern um eine systematische Änderung. Hierzu zählen z.B. neue Zielgruppen, andere Vergabemethodiken oder andere Interventionsformen bei Störungen.

Im ersten Schritt (Baustein 1) schätzt die Mikrofinanzinstitution ihre Ist-Situation selbst ein. Dazu hat das DMI ein umfangreiches Excel-Tool entwickelt. Im zweiten Schritt wird dann eine gemeinsame Einschätzung erarbeitet und der Maßnahmenplan gemeinsam erstellt. Die Abstimmung erfolgt i.d.R telefonisch und/oder per E-Mail. Ziel ist es, zeitnah einen fertigen, tragfähigen Maßnahmenplan an den Mikrokreditfonds senden zu können.

Im nächsten Schritt (Baustein 2) erfolgt eine 6-monatige Begleitung der entwickelten Maßnahmen.

Die Kosten betragen für...  

Baustein 1 (Analyse):                   600,-- Euro zzgl. USt.                  

Baustein 2 (Begleitung):              900,-- Euro zzgl. USt. 

Derzeit werden die Kosten der beiden Bausteine vom Mikrokreditfonds bezuschusst. Die Kosten und Zuschüsse für erforderliche Vor-Ort-Besuche werden separat vereinbart.